Mittwoch, 25. Mai 2011

"wiefelspütz und die jugendlichen gewalttäter"

wiefelspütz in der talkshow: "jugendliche gewalttäter darf man nicht einfach so wegsperren. die kerle müssen eine zweite chance bekommen, und wenn es sein muss auch eine dritte, eine vierte, eine fünfte... DAS ist auf jeden fall die bessere lösung!"

öööök! FALSCH. es ist die schlechtere lösung. für opfer nummer 2, nummer 3 und nummer 4. und auch opfer nummer 1 wäre vielleicht der schädelbasisbruch erspart geblieben, hätten dem täter härteste strafen gedroht. aber das wäre dann ja das "aug um aug" prinzip, und das ist pfui. dann lieber die zweite backe hinhalten, is ja meistens eh nicht die eigene.

und damit wiefelspütz einen jungen gewalttäter gesellschaftlich integrieren kann, müssen erstmal 4 völlig unschuldige ihren kopf hinhalten, im wahrsten sinne des wortes.

Dienstag, 24. Mai 2011

neues im fall des "engels mit den eisaugen"

der prozess gg. die knox ist inzwischen in der berufung und die aussichten sind recht gut, einen freispruch zu erzielen. ein indiz nach dem anderen wird entkräftet, immer mehr "ermittlungspannen" werden bekannt, der appelationsrichter hat die staatsanwaltschaft (und die ermittler) mehrfach in den senkel gestellt (der irre richter aus dem ersten verfahren ist nun "berater" der staatsanwaltschaft).

derweil beginnt nun auch der prozess gegen die eltern der angeklagten. sie hatten in einem interview gesagt, dass ihre tochter während der ersten vernehmung (die 17 stunden dauerte und zu der auch kein anwalt zugegen war) "physisch und psychisch" unter druck gesetzt worden sei. von "schlägen auf den kopf" ist die rede, von anschreien, gewaltandrohung usw.

das alles ist ganz objektiv möglich und sogar recht wahrscheinlich, wer die zustände bei der italienischen polizei kennt. 17 stunden im verhör, mit ermittlern, die den fall schnell lösen wollen und die kleine amihure mal so richtig in die mangel nehmen. der ermittlungsrichter und die ihm unterstellte polizei wurde inzwischen in einem anderen fall wegen amtsmissbrauch verurteilt.

und so könnte dieser prozess einiges aufdecken von dem, was im italienischen rechtssystem faul ist. es wird um die schlampigen ermittlungen gehen, auf den aufgetauchten polizeivideos sind unglaubliche verfehlungen bei der spurensicherung zu sehen. es wird um die frage der meinungsfreiheit, der kritikfähigkeit der justiz gehen (wer die justiz kritisiert, muss mit verhaftung und aburteilung rechnen). es wird um die frage gehen, welche auswüchse die eigentlich gute idee der "unabhängigen justiz" haben kann, denn wer kontrolliert die justiz? richtig: die justiz. als eingeständiges verfassungsorgan lässt sich der selbstverwaltungsrat der richter und staatsanwälte ungern etwas vorschreiben. und deshalb hat italien das ineffizienteste jusitzwesen europas, gefühlt sogar der welt. kein wunder, dass man im andauernden kampf gegen die politik (das andere verfassungsorgan) und um die tröge im inneren dann für die einzelschicksale - ausgelöst von einem antistatanistischen richterphantasten in perugia - kein allzugrosses interesse aufbringen kann. hey, schwarze schafe gibt es überall. so what?

man darf also gespannt sein, was bei der "justizlästerungsklage" heraus kommt und ob es eine wechselwirkung zum berufungsprozess der tochter geben wird.

dort wurde vor 3 monaten bereits der hauptbelastungszeuge aus dem rennen geworfen. ein obdachloser heroinabhängiger, der bereits einige jahre zuvor der hauptbelastungszeuge in einem indizienmordprozess gewesen war. der scheint also immer dann in der nähe von morden aufzutauchen, wenn die ermittler eine zeugen brauchen. warum erinnert der mich nur an den erwin drballa bei kottan ermittelt? was genau bei seiner erneuten anhörung an erstaunlichem heraus kam, kann hier nachgelesen werden.


und hier eine gute zusammenfassung mit aktuellen stand:

Was ist wirklich in der Nacht nach Halloween in der Studentenbude in der Via della Pergola nahe der Ausländer-Universität von Perugia (Italien) passiert? Vor dieser Frage steht seit einigen Tagen das Appellationsgericht von Perugia, die zweite Instanz. In erster Instanz hat das Schwurgericht von Perugia drei Täter verurteilt: Den aus der Elfenbeinküste stammenden Rudy Guede, die amerikanische Gaststudentin Amanda Knox und ihren Freund Raffaele Sollecito.

Der gewaltsame Tod trat bei Meredith Kercher laut Autopsie im Zeitraum zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht des 1. November 2007 ein, am Abend nach Halloween. Die englische Studentin Meredith soll darüber verärgert gewesen sein, dass Amanda wieder einmal zwei Männer mit nach Hause gebracht habe – so rekonstruiert die Staatsanwaltschaft die Mordnacht – und habe darum mit ihrer Mitbewohnerin einen Streit angefangen, es sei dabei auch um Mietrückstände gegangen. Während der Auseinandersetzung soll Meredith zu Boden gefallen sein. Raffaele Sollecito habe sie mit einem Taschenmesser bedroht und Amanda mit einem Küchenmesser. Rudy Guede habe eine Vergewaltigung versucht, wobei Amanda und Raffaele das Mädchen festhielten. Meredith habe sich gewehrt und Amanda habe ihr dann mit dem besagten Küchenmesser einen tiefen Schnitt in den Hals versetzt, Meredith starb durch Verbluten.

Brutal gesagt: Eine richtige 'Sex-and-Crime’-Story. Was gibt es Besseres, als eine bildhübsche Mörderin wie Amanda? Blutjung und doch verrucht.

Doch bei aller Begeisterung für den Krimi aus dem echten Leben sollten die Fakten nicht außer Acht gelassen werden. Die erste Tatsache ist, dass keiner der Drei den Mord gestanden hat. Es ist also ein reiner Indizienfall, in dem jedes Beweisstück genau betrachtet werden muss. Schließlich geht es um das Leben dreier junger Menschen, denen der Mord an einem anderen jungen Mädchen vorgeworfen wird. Leicht darf man sich das nicht machen.

Beginnen wir mit Rudy Guede. Der junge Mann von der Elfenbeinküste ist bereits vom Appellationsgericht verurteilt worden. In erster Instanz wurde er zu 30 Jahren Haft verurteilt, im Appell zu 16 Jahren, weil er das sogenannte verkürzte Gerichtsverfahren akzeptierte. Formal ist das zwar keine Schuldanerkenntnis, de facto aber dennoch.

Das war für Guede noch die beste Wahl, denn die Indizien gegen ihn sind betonfest. Seine Anwesenheit am Tatort ist nicht zu widerlegen. Er ist in der Wohnung von Meredith Kercher und Amanda Knox auf Toilette gegangen, ohne danach die Spülung zu betätigen: Die 'Hinterlassenschaft' konnte ihm sofort zugeordnet werden. Eine Begründung für die Anwesenheit in der Wohnung hatte er nicht, angeblich hatte ihn Kercher am Abend vorher kennengelernt und dann zu sich eingeladen. Zudem befanden sich seine DNA-Spuren auf und in Meredith. Zur Begründung meinte Guede, dass es einvernehmlich zu sexuellen Kontakten gekommen sei. Dagegen spricht, dass man auf der entblößten Brust von Meredith feinste Blutspritzer gefunden hat, die entstanden sein müssen, als die englische Studentin bereits mit dem Tode rang, weil man ihr schon die Kehle durchgeschnitten hatte. Dies kann man kaum als einvernehmlich bezeichnen.

Guedes blutverschmierte Fingerabdrücke fanden sich auf Kopfkissen, an den Wänden und praktisch überall im Zimmer, dazu noch Abdrücke seines Turnschuhes mit dem Blut von Meredith. Tiefer drin kann man nicht im Fall stecken. Gegen Guede sprach auch seine Flucht nach Deutschland – wo er aufgegriffen und dann nach Italien zurück gebracht wurde.

Wer sich nun die Frage nach der Schuld oder Unschuld von Amanda Knox und Raffaele Sollecito stellt, muss dies wissen: Es gibt bereits einen Mörder von Meredith Kercher, dessen Anwesenheit am Tatort zweifelsfrei festgestellt worden ist, dessen DNA auf und in Meredith in großen Mengen zusammen mit Fingerabdrücken und Fußspuren festgestellt wurde.

Die Verteidiger von Amanda Knox und Raffaele Sollecito setzen genau hier an und versuchen die Indizien gegen ihre beiden Mandanten Stück für Stück auseinander zu nehmen, um Guede als Einzeltäter übrig zu lassen, der sich per Einbruch den Wohnungszugang verschafft hat.

Sehr schwer ist das, offen gesagt, nicht. Das fängt mit der Tatwaffe an, die von der Staatsanwaltschaft als 'smoking gun' bezeichnet wird. Das Küchenmesser, mit dem Amanda Knox Meredith Kercher den Hals durchschnitten haben soll, weist am Handgriff Amandas DNA auf. Das ist kein Wunder, argumentiert die Verteidigung von Knox und Sollecito, stammt es doch aus der Küche des Jungen, wo die Amerikanerin für ihren Freund auch kochte.

Das Problem für die Staatsanwaltschaft ist, dass sich an diesem Messer überhaupt kein Blut des Opfers finden ließ. Zwar meinte das Polizeilabor dort etwa 100 Picogramm DNA-Material von Meredith gefunden zu haben, doch die angewandte Messmethode darf als wissenschaftlich sehr zweifelhaft bezeichnet werden. Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass es sich um Verunreinigungsspuren aus dem Labor selber handelt. Überdies passen die Schnittspuren am Hals von Meredith nicht zum angeblichen Tatmesser. Das Problem ist heute, dass die DNA-Analyse nicht wiederholt werden kann, weil die winzigen Spuren beim ersten Test alle vernichtet worden sind. Ein eindeutiger Beweis aber sieht anders aus.

Noch schlimmer wird es beim Indiz des BH-Hakens. An einem Haken des Büstenhalters von Meredith wurden laut Polizei-Labor DNA-Spuren von Raffaele gefunden. Nun wäre das ein ziemlich harter Beweis, wenn man sich die näheren Umstände nicht anschauen würde. Der BH-Haken wurde von der Polizei nämlich erst 47 Tage nach der Mordtat aus dem Staub des Apartments aufgelesen, er lag in einem Haufen anderer Kleidungsstücke und fiel den Polizisten beim Einsammeln sogar wieder auf den Boden, wie es die Videoaufnahme der Polizei zeigt. Dass sich im gemeinsamen Apartment von Amanda Knox und Meredith Kercher auch überall DNA-Spuren des Freundes von Amanda befunden haben müssen, ist wohl einsichtig. Ein Beweis ist dies sicherlich nicht.

Genauso schlampig wie im Falle des BH-Hakens hat die Polizei bei Rekonstruktion des Tatherganges gearbeitet. Unachtsam wurden blutverschmierte Stiefel unter das Bett geschoben, wie man auf den Videoaufnahmen sehen kann, um dann später als Beweis für den kriminellen Willen von Amanda Knox und Raffaele Sollecito herhalten zu müssen, den Tatort zu verunreinigen. Obwohl die Polizei das selbst getan hat! Solche Ungereimtheiten gibt es in diesem Fall sehr viele.

Natürlich muss auch Amanda Knox erklären, warum sie bei ihrem ersten Verhör zuerst einen anderen Afrikaner, Patrick Lumumba, der Tat bezichtigte, der sogar mit ihr zusammen verhaftet wurde, dessen Alibi aber eisenhart war.

Neben dem BH-Haken und der DNA auf dem Tatmesser setzte die Staatsanwaltschaft vor allem auf einen Augenzeugen, einen Clochard, der Amanda und Raffaele lachend und scherzend zur Tatzeit in der Nähe des Apartments gesehen haben will. Um die genaue Uhrzeit zu untermauern, gibt der Obdachlose zu Protokoll, dass er das Paar zwischen 21:30 und 22:30 dort gesehen haben will, weil er sich genau an die Abfahrt der Diskotheken-Busse erinnern würde: Diese Busse fahren die Studenten zu den Diskotheken in Perugia und die genannte Uhrzeit seien die letzten Fahrten gewesen. Für die Staatsanwaltschaft hat diese Aussage immer eine schlagende Beweiskraft gehabt, denn Amanda und Raffaele behaupten bis heute steif und fest, zu Hause bei Raffaele Videos auf dem Computer geschaut zu haben. Wenn sie aber zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes gesehen wurden, ist das ein starkes Indiz gegen sie.

Das Problem ist nur, dass sich der Clochard im Tag geirrt haben muss, wie die Detektive der Verteidigung festgestellt haben. Am Mordabend des 1. November fährt nämlich überhaupt kein Bus – ganz im Gegensatz zum 31. Oktober, zur Halloween-Nacht – weil alle Diskos von Perugia geschlossen sind. Sicher, es bleibt das Problem, dass sich auf dem Computer von Raffaele nicht erkennen lässt, ob er in der Mordnacht benutzt wurde oder nicht. Doch die Zeugenaussage des Clochards ist in jedem Falle vom Tisch.

Angesichts so vieler neuer Umstände ist die Verteidigung guter Hoffnung, dass sie bei den Berufsrichtern und Schöffen des Appellationsgerichtes von Perugia den berühmten "berechtigten Zweifel“ an der Schuld Amandas und Raffaeles wecken kann. Doch das Risiko für die beiden jungen Leute ist groß. Rudy Guede hat den Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht und kann in mutmaßlich fünf bis acht Jahren als freier Mann das Gefängnis wieder verlassen. Amanda und Raffaele aber gehen das Risiko ein, für die nächsten 20 Jahre hinter Gittern sitzen zu müssen.

Mittwoch, 27. April 2011

salat ist ungesund

vor allem, wenn man ihn im iran isst und zuviel weiss...

bei den protesten im iran im juni 2009 sind nicht wenige demonstranten in der untersuchungshaft gestorben. was normalerweise schwierig zu dokumentieren ist, konnte im fall der umstände im kahrizak untersuchungsgefängnis im sommer 2009 aus einem recht banalen grund aufgeklärt werden: einer der totgeprügelten war der sohn eines hochrangigen konservativen politikers, der daraufhin eine untersuchung durchsetzen konnte (dass weniger einflussreiche familien in solchen fällen besser die fresse die halten, weil sie sonst selbst im folterknast landen, versteht sich von selbst).

es handelt sich um "untersuchungshäftlinge", die bei den protesten im juni 2009 willkürlich festgenommen wurden. die untersuchung förderte zutage:

Gefangene seien den Berichten nach gezwungen worden, die Toiletten sauber zu lecken oder mussten nackt, mit Augenbinden und mit Benzin übergossen, in der glühenden Sonne ausharren, in der Erwartung, jeden Augenblick angezündet zu werden.

"Die Zellen waren von unseren eigenen Fäkalien übersät, da wir keine Toiletten benutzen konnten. Sie hatten mich mit zwanzig weiteren Personen in einen Container gesteckt, der vielleicht für fünf Leute Platz hatte", so ein ehemaliger Gefangener.

Junge Frauen und Männer wurden teilweise mehrfach am Tag brutal vergewaltigt, sodass die meisten nach der Entlassung im Krankenhaus zusammengenäht werden mussten. "Als ich ,Mehdi' im Krankenhaus traf, hatte er vor Scham seinem alten Vater nicht gesagt, was ihm widerfahren war", schreibt Babak Daad in seinem Blog.

Er ist ein Journalist, der selbst derzeit außerhalb Teherans im Untergrund lebt und Mehdi und seinem Vater zufällig im Krankenhaus begegnete. "Erst nachdem der Arzt bestätigt hatte, dass seine Verletzungen und Infektionen eindeutig auf mehrfache Vergewaltigungen zurückzuführen waren, erzählte er unter Tränen seine Geschichte. ,Bringt sie weg und schwängert diese hippen Jungs!', hatte jemand befohlen, als Mehdi in die Zelle gebracht wurde. Dann wurde er in einen Raum gebracht, wo er während der Vergewaltigung das Bewusstsein verlor.

Als er zu sich kommt, wird er immer wieder brutal vergewaltigt. Verletzt und blutüberströmt wird er in einem Metallcontainer eingesperrt, wo fünf andere Jungs mit ähnlichen Verletzungen kauern. Mehdi sagt: ,Der Gestank brannte in der Nase. Einer der Jungs war offenbar in der Nacht gestorben, aber die Wärter hatten ihn nicht weggebracht.'"

Zum Trinken mussten die Gefangenen im Container das ihnen zugeteilte Wasser vom Boden auflecken. In unregelmäßigen Abständen, zu Tages- und Nachtzeiten wurden sie geschlagen. "Ich war für Stunden an hinten festgebundenen Händen aufgehängt. Ich habe gesehen, wie sie Gefangenen heißen Teer auf Hände und Füße gossen.

Viele der Jüngeren wurden mehrfach an den Galgen gebracht, ihnen wurde ein Seil um den Hals gelegt und eine Hinrichtung simuliert. Dann wurden sie wieder heruntergeholt und unter hässlichen Beschimpfungen geschlagen."


im rahmen der untersuchung kam heraus, dass der gefängnisarzt die von der gefängnisleitung gefälschten todesursachen nicht unterschreiben wollte. vor der kommission sagte er dann aus und belastete personal und leitung der "haftanstalt" schwer.

als ich eben nach diesem tapferen doktor googelte, habe ich dann diese nachricht gefunden:

A 26-year-old doctor who exposed the torture of jailed protesters in Iran died of poisoning from a delivery salad laced with an overdose of blood pressure medication, prosecutors say. The findings fueled opposition fears that he was killed because of what he knew.

Dienstag, 26. April 2011

uri avneri

http://www.fr-online.de/politik/meinung/nicht-ohne-gaza/-/1472602/8377682/-/index.html

uri avneri mal wieder... da hat er in der kolumne der rundschau bestenfalls unsinniges geschrieben, und sofort kriechen die "antizionisten" aus ihren löchern.

dass die fr diesem idioten und seinem größtenteils aus grenzdebilen irren bestehenden fanclub eine plattform bietet, muss ja eigentlich auch nicht sein. oder liegt es daran, dass nun die berliner zeitung das sagen bei der weltpolitik hat? für zwei linkslobotomierte käseblättchen reicht das klientel dann wohl doch nicht. das ist wiederum erfreulich.



kanzler! sagt:

zitat: "Tatsache ist, dass die demokratisch gewählte Hamas-Regierung über ein Territorium verfügt, es aber nie wagte, den Gazastreifen als unabhängigen Staat auszurufen." zitat ende.

damit disqualifiziert sich der autor als ernst zu nehmender diskutant, der beitrag ist offenkundig unsinnig. hamas hat die "demokratie" keine 18 monate durchgehalten, bevor sie in einem äusserst blutigen putsch die macht im gazastreifen mit gewalt an sich gerissen hat. AI spricht von bis zu 500 toten, zumeist oppositionelle, die erschossen oder zu tode gefoltert oder von den dächern der wohnblocks in den äh "flüchtlingslagern" gestossen wurden. ein paar schwule "abartige" hat man dabei gleich mit "entsorgt". wenn uri avneri das unter "demokratischer legitimation" einer sog. "regierung von gaza" versteht, dann hat er m.e. ein rad ab.

Dienstag, 12. April 2011

faszinierend!

ein jeder erinnert sich noch an das bild des brennenden world trade centers, wo manch einer eine im rauch abgebildete teufelsfratze zu erkennen glaubte.




in diesem bild vom brennenden reaktor in japan ist dafür eindeutig das internationale zeichen für radioaktivität zu erkennen. oder ein glühender totenkopf.


Freitag, 18. März 2011

sammeltrichterblogeintrag

die weltgemeinschaft hat reagiert, und zwar relativ schnell. nur wenige tage nachdem absehbar war, dass es ein massaker geben wird, wurde eine flugverbotszone für libyen eingerichtet. bei den präzendenzfällen nord- und südirak sowie bosnien hat das jahre gedauert und wurde erst nach den massakern an den zivilisten umgesetzt.

warum frankreich nun in vorderster front mit den hufen scharrt, das könnte dieser artikel erklären: 'Libya funded Sarkozy's French poll campaign'

Montag, 21. Februar 2011

das hat es alles nicht gegeben

sagen die mullahs, aber die menschen sind nicht mehr da. weg. heimlich in einem namenlosen massengrab verscharrt, oder nach einer "sonderbehandlung" (zumeist verbrennen der leichen, um folterspuren zu verwischen) an die trauernden familien "ausgeliefert"...

Killed by Government Forces:

On 1 July, Tehran’s police chief admitted at least 20 fatalities in Tehran but the true numbers are most probably much higher. The Campaign has been able to identify only the names of a few persons killed in Tehran during recent protests because of the extreme restrictions imposed by the government. There are also reports of fatalities in other cities but the Campaign has not been able to collect any reliable information.

1. Neda Aghasoltan, student, was murdered at the demonstration in Tehran on 20 June 2009

2. Naser Amirnejad, Aerospace PhD student, was murdered during the attack on the Tehran University dormitories on the night of Wednesday, 14 June 2009. His body was buried in his hometown, one of the villages in the city of Yasouj on 19 June 2009.’

3. Mehdi Karami, 17, killed in Janat Abad Street, Tehran, 15 June 2009

4. Kianoosh Assa, chemistry student at Elm va Sanaat University, killed in Tehran

5. Yaghoub Barvayeh, master’s degree student at Tehran University, shot in the head in Tehran near Lolagar mosque, died in Loghman-e-Hakim Hospital on 25 June

6. Kaveh Alipour, killed in Tehran

7. Hossein Tahmassebi, 25, was beaten to death with batons to his chest at Nobahar street in Kermanshah on 20 June

8. Davoud Sadri, 25, killed on 15 June in Mohammad Ali Jenah Street, in front of a Basij base in Tehran.

9. Sohrab Aarabi, 19, died of gunshot wounds to his heart

10. Fatemeh Samsarian, killed during the silent march in Azadi Sqaure on 15 June, her son was also shot

11. Mohsen Ruholamini, the son of a supporter of unsuccessful presidential candidate, Mohsen Rezai, died of meningitis and was returned to his family reportedly bearing marks of torture and ill-treatment

12. Amin Javadifar, a student detained on 9 July, reportedly died in detention

13. Saeed Abasi, 27 year old store manager, was shot in the head on 30 June in clear sight of his father during a protest

14. Ramin Qahremani, 30 year old who was tortured in prison and whose body was delivered to his family recently. According to the Norooz website, he was arrested in his home after agents identified him from a bank security camera. He was kept in prison and tortured for 10 days before being released. He told his mother that for several days he was suspended from his feet. He was taken to the hospital a few days before being released for internal bleeding in his chest. Ramin’s body was buried under the supervision of the police forces.

15. Alireza Eftekhari, 29 year old journalist who worked for the economic newspaper, Abrar

16. Mostafa Ghanian, graduate architecture student at Tehran University, was shot in his head while chanting “God is Great” on top of the roof of the 8 levels building in Saadatabad in Tehran by plain clothes officers on 16 June and died immediately.

17. Ashkan Sohrabi, 18, was shot and killed on 20 June in Tehran demonstrations

18. Taraneh Mousavi, was arrested on 28 June near to the Masjed Ghoba, she was reported as disappeared for several weeks and finally her burned body was found around Ghazvin. It was reported that she was severely sexually abused while she was in detention. Her case was denied by the State while the reformist candidate, Karoubi, revealed the entire story.

19. Mohammad Kamrani, 18, was arrested in Tehran on 9 July 2009 and was transferred first to Kahrizak detention center and later to Evin prison. On 15 July 2009, his family was informed that he was in Evin and he was transferred to Loghman hospital under guard control. His family was able to get permission to transfer him to Mehr hospital but he died on 16 July in the hospital because of his severe injuries.

20. Abbas Disnad, teacher and shop owner in Karoun Street in Tehran, was beaten by batons to his head and suffered a stroke while on his way back home on 20 June 2009. He went into a coma for 3 days and died in Shahriar Hospital.

21. Ramin Ramezani, 20, serving compulsory military service, was shot during a demonstration in Tehran on June 15 and died in the hospital.

22. Behzad Mohajer, 47, was shot in the chest on 15 June 2009 in Tehran. After 47 days, his frozen body was returned to his family.

23. Sorour Bromand, 58, was shot and killed in Tehran on 15 June 2009,

24. Fatemeh Rajab pour, 38, was shot and killed in Tehran on 15 June 2009

25. Hamid Madah Shourche, a member of Mousavi’s campaign in Mash’had, was arrested while he was protesting in Goharshad Mosque in Mash’had. He was tortured and died a few days after his release, in the first week of July, because of brain hemorrhaging.

26. Masoud Hashemzadeh, 27, was shot and killed on 20 June in Tehran and buried in Khoshkebijar in Rasht.

27. Pouya Maghsoud Baygi, medical student in Kermanshah, was arrested on 20 June by Intelligence forces in Kermanshah and was tortured to death in the prison.

28. Alireza Tavasoli, 12, died due baton beatings to his head in Beheshtzahra on 30 July, and buried in Arak.

29. Farzad Hashti, killed in Tehran

30. Mahmoud Reisie Najafi, shot in Azadi Square on 15 June while he was returning home. He remained alive for 13 days but his family was afraid to take him to the hospital. Report in Farsi here

Injured people arrested by Intelligence Ministry and no information about their fate:

1) Ramin Rasouli

2) Farhad Azhari

3) Majid Nik

4) Mohammad Hossein Rafiee

5) Ali Asgari, he was shot in the eye and taken to Farabi Hospital

6) Farshid Karimi, was in Imam Khomeini Hospital

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The following list was published widely in Farsi, and the Campaign is trying to confirm them. The following list was selected among the list published in http://greenmartyrs.com/2:

1. Arman Estakhri, 18, beaten by batons to his head and went into a coma and died on 13 July 2009.

2. Abolfazl Abdolahi, 21, was shot and killed on 25 June 2009 on Azadi Street in Tehran

3. Ahmad Naiem Abadi, was shot and killed on 25 June in Tehran,

4. Amir Kaviri, high school graduate, no more information

5. Iamn Hashemi, was shot and killed on 25 June 2009 in Azadi Street in Tehran,

6. Iman Namazi, student of civil engineering at Tehran university, died during the attacks on Tehran University dormitories on 20 June.

7. Babak Sepehr, 35, shot and killed on Azadi Street,

8. Shayler Khezri, student, died during the attack on Tehran University dormitories, was buried in Piranshahr, Kurdistan

9. Bahman Jenaiee, 20, was shot and killed

10. Hamed Besharati, 26, was shot and killed on Azadi Street

11. Hossein Akhtarzand, died in Isfahan

12. Tina Soudi, shot and killed in Enghelab Square on 25 June

13. Hossein Akbari, was arrested and later his family was asked to get his body from the Emam Khomeini Hospital. His death was recorded as the brain trauma and marks from baton hits were on his body at the time his family received his body.

14. Hossein Kazemini, 19, shot and killed during a demonstration

15. Salar Ghorbani Param, 22, shot and killed during a demonstration in Tehran

16. Salar Tahmasebi, 27, graduate student in Rasht, was shot and killed in Tehran on 25 June

17. Saeed Esmaieeli Khanbebin, 23, died due to baton hits to his head and was buried in Khanbebin in the province of Golestan

18. Sayed Reza Tabatabaiee, was shot and killed on 25 June in Tehran on Azerbayjan Street

19. Ali Shahedi, 24, was arrested and transferred to the police station in Tehran Pars in Tehran and died on 26 June from baton hits to his head

20. Ali Fathalian, died in front of Lolagar Mosque in Tehran during a demonstration in Tehran.

21. Fatemeh Barati, student, died during the attacks on Tehran University dormitories

22. Farzad Jashni, died in Tehran and his body was buried in Abdanan in Ilam on 19 June

23. Fahimeh Salahshour, 25, died due from head injuries on 15 June in Tehran

24. Mobina Ehterami, student in Tehran, died during the attack on Tehran University dormitories on 14 June

25. Moharam Chegini Ghashghaiee, 34, no more information

26. Mohsen Hadadi, 24, shot in the head on 25 June in Tehran

27. Mohammad Hossein Barzegar, shot in the head on 17 June in Haft Tir Square in Tehran

28. Mohammad Hossein Fayzi, 26, no more information on his heath

29. Mohammad Nikzadi, 22, shot in the chest and killed in Vanak Square on 16 June in Tehran

30. Maryam MehrAzin, 24, shot and killed on Azadi Street

31. Masoud Khosravi, shot and killed on 20 June 2009 on Azadi Street

32. Mostafa Kiarostami, 22, died from head injuries sustained during Friday prayer on 17 July after he was transferred to the hospital

33. Moazez, 27, shot in the eyes on 25 June on Azadi Street in Tehran

34. Maysam Ebadi, 17, shot and killed on 13 June in Falakeh sadeghieh in Tehran

35. Milad yazdanpanah, 30, shot and killed on Azadi Street in Tehran

36. Nader Naseri, shot and killed on 25 June in Tehran on Khosh Street and was buried in Babol, in northern Iran

37. Vahed Akbari, 34, shot and killed on 25 June in Vanak

38. Vahid Reza Tabatabaiee, 29, shot and killed on 24 July in Baharestan in Tehran

39. Parisa Keli, 25, shot in the neck on 21 July on Keshavarz Boulevard in Tehran

40. Kambiz Shoaie, student, died during the attacks on Tehran University Dormitories on 14 June

41. Kasra Sharari, student, died during the attacks on Tehran University Dormitories on 14 June

42. Saeedeh Pouraqaee, died in custody after being arrested by plainclothes Basij officers while chanting “Allah-u-Akbar” on a rooftop. After 20 days, her body was identified by her mother in a cold storage facility in southern Tehran. She was beaten while in custody and acid was poured on her body. She was secretly buried by security forces in Section 302 of Behesht Zahra Cemetery.

There are also several hundred injuries about which there is no available information. Some of the injuries could be life threatening. The Campaign has been informed that Ashkan Zahabian, a member of the Modern Faction of the Islamic Students Association of Ferdowsi University has been severely injured after attacks by members of Basiji Militia and is currently in a coma.